„Für einen Dirigenten ist dieses Orchester ein Traum! Diese jungen Musiker werden in den nächsten 40 Jahren sehr wichtig sein für die Musikwelt in Deutschland und Europa“ (Howard Griffiths). Das Bundesjugendorchester (BJO), das 1969 vom Deutschen Musikrat gegründet wurde, zählt zu den bedeutendsten Jugendorchestern weltweit. Seine Konzerte sind geprägt von ausgesprochen hoher Qualität und einer Ohren- und Augenfreude für jeden Konzertbesucher. Es überwältigt durch seine jugendliche Dynamik und begeistert die Zuschauer mit seiner überschäumenden Energie.
Das Bundesjugendorchester vereint die besten jungen Nachwuchsmusiker aus ganz Deutschland, die unter der Leitung von namhaften Dirigenten ihr Können auf nationalen und internationalen Konzerttourneen beweisen. Die jungen Musiker zwischen 14 und 20 Jahren qualifizieren sich mit einem Probespiel vor einer fachkundigen Jury für die Mitgliedschaft im Bundesjugendorchester – ganz wie bei den Profis. Während der dreimal jährlich stattfindenden intensiven Arbeitsphasen erarbeitet das Orchester anspruchsvolle Orchesterwerke aus allen Epochen. Für rund drei Wochen mit 100 gleichgesinnten jungen Talenten zusammen zu sein, ein anspruchsvolles Programm zu erarbeiten und es auf einer Tournee zu präsentieren, ist für die Jugendlichen musikalisch wie menschlich ein prägendes Erlebnis.
Im Rahmen einer Tournee ab Prag über verschiedene Stationen bis nach Sarajewo hat das Bundesjugendorchester am 16. April 2007 um 19 Uhr im Italienischen Kulturinstitut (Bródy Sándor u. 8, 1088 Budapest) gastiert. Dort wurden unter der Leitung des Dirigenten Marc Piollet Werke von Richard Strauss und Richard Wagner gespielt. Das Konzert stand im Zeichen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft und des 50. Jahrestages der Römischen Verträge. Zu der Veranstaltung luden der deutschen Botschafter Hans Peter Schiff und der italienische Botschafter Paolo Guido Spinelli gemeinsam alle interessierten Musikfreunde ein. Das Konzert in Budapest fand mit freundlicher Unterstützung der Unternehmen Bosch Firmengruppe, E.ON Hungária und ZF Hungária statt; die Gesamttournee ist zu einem wesentlichen Teil vom Goethe-Institut finanziert.