Auf Einladung der deutschen
Ratspräsidentschaft trafen sich vom 26. bis zum 28. März die EU-Forstdirektoren
und die Arbeitsgruppe "Forstwirtschaft" des Rates der Europäischen
Union im Kloster Eberbach, unweit von Frankfurt.
Auf dem
Programm stand die Vorbereitung auf die siebte Sitzung des Waldforums der
Vereinten Nationen, die im April in New York einen wichtigen Meilenstein auf
dem Weg zum weltweiten Schutz der Wälder legen will. Die Staatengemeinschaft
hat Ziele und Grundsätze einer nachhaltigen Waldwirtschaft für sämtliche Wälder
der Erde erarbeitet, die nun in einem internationalen Übereinkommen
festgeschrieben werden sollen.
Weiter wurden
Maßnahmen zur Umsetzung des EU- Forstaktionsplans, der 2006 von der
Europäischen Kommission verabschiedet wurde, diskutiert. Der Aktionsplan dient
als Instrument der Koordinierung zwischen Maßnahmen der EU und den
Mitgliedstaaten und hat den Ausbau der nachhaltigen Bewirtschaftung und der
multifunktionellen Rolle der Wälder innerhalb der europäischen Union zum Ziel.
Es wurden außerdem u.A. Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der
Forst- und Holzwirtschaft, Fragen der Öffentlichkeitsarbeit und Waldpädagogik,
des forstlichen Monitoring und zur Evaluierung der Flora Fauna
Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) diskutiert.